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Samyutta Nikáya

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  • 12. Nidána-Samyutta - Von den Ursachen
    • 51-60 Rukkhavagga - Vom Baum
      • S.12.52. Das Erfassen
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S.12.52. Das Erfassen

 

1. Ort der Begebenheit: Sávatthí.

 

2. "Bei dem, ihr Bhikkhus, der das Annehmliche an den Dingen, die mit dem Erfassen zusammenhangen *f154), im Auge hat, nimmt der Durst zu. Aus dem Durst als Ursache entsteht das Erfassen; aus dem Erfassen als Ursache entsteht das Werden; aus dem Werden als Ursache entsteht die Geburt; aus der Geburt als Ursache entstehen Alter und Tod, Schmerz, Kummer, Leid, Betrübnis und Verzweiflung. Auf solche Art kommt der Ursprung der ganzen Masse des Leidens zu stande.

 

3. Gerade so, ihr Bhikkhus, wie wenn da von zehn Lasten Holz oder von zwanzig Lasten Holz oder von dreisig Lasten Holz oder von vierzig Lasten Holz ein großes Feuer brännte, und (wie wenn) da ein Mann von Zeit zu Zeit trockenes Gras hineinwurfe und trockenen Kuhmist hineinwürfe und trockenes Holz hineinwürfe: auf solche Art würde ja, ihr Bhikkhus, das große Feuer, weil es daran Nahrungsstoff und Stoff zum Erfassen hätte *f155), lange, lange Zeit brennen:

 

4. Ganz ebenso, ihr Bhikkhus, nimmt bei dem, der das Annehmliche an den Dingen, die mit dem Erfassen zusammenhängen, im Auge hat, der Durst zu. Aus dem Durst als Ursache entsteht das Erfassen; aus dem Erfassen als Ursache entsteht das Werden; aus dem Werden als Ursache entsteht die Geburt; aus der Geburt als Ursache entstehen Alter und Tod, Schmerz, Kummer, Leid, Betrübnis und Verzweiflung. Auf solche Art kommt der Ursprung der ganzen Masse des Leidens zu stande.

 

5. Bei dem, ihr Bhikkhus, der das Schädliche an den Dingen, die mit dem Erfassen zusammenhängen, im Auge hat, wird der Durst aufgehoben. Aus der Aufhebung des Durstes folgt Aufhebung des Erfassens; aus der Aufhebung des Erfassens folgt Aufhebung des Werdens; aus der Aufhebung des Werdens folgt Aufhebung der Geburt; durch Aufhebung der Geburt werden Alter und Tod, Schmerz, Kummer, Leid, Betrübnis und Verzweiflung aufgehoben. Auf solche Art kommt die Aufhebung der ganzen Masse des Leidens zu stande.

 

6. Gerade so, ihr Bhikkhus, wie wenn da von zehn Lasten Holz oder von zwanzig Lasten Holz oder von dreißig Lasten Holz oder von vierzig Lasten Holz ein großes Feuer brännte, und (wie wenn) da nicht ein Mann von Zeit zu Zeit trockenes Gras hineinwürfe, keinen trockenen Kuhmist hineinwürfe, kein trockenes Holz hineinwürfe; auf solche Art würde ja, ihr Bhikkhus, das große Feuer, da der frühere Stoff zum Erfassen zu Ende gegangen und anderer nicht herbeigebracht ist, weil ohne Nahrungsstoff, erlöschen:

 

7. Ganz ebenso, ihr Bhikkhus, wird bei dem, der das Schädliche an den Dingen, die mit dem Erfassen zusammenhängen, im Auge hat, der Durst aufgehoben. Aus der Aufhebung des Durstes folgt Aufhebung des Erfassens; aus der Aufhebung des Erfassens folgt Aufhebung des Werdens; aus der Aufhebung des Werdens folgt Aufhebung der Geburt; durch Aufhebung der Geburt werden Alter und Tod, Schmerz, Kummer, Leid, Betrübnis und Verzweiflung aufgehoben. Auf solche Art kommt die Aufhebung der ganzen Masse des Leidens zu stande."

 

 




*f154) P. upádániyesu dhammesu. Es ist natürlich upádána im technischen Sinn, das "Erfassen" der weltlichen Dinge, die geigtige Beschäftigung mit ihnen gemeint.



*f155) P. tadáháro tadupádáno. Vergl. dazu die Vorbemerkungen zu Sutta 11.







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