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S.13.4. Vereinigtes Gewässer
(2)
1.
Ort der Begebenheit: Sávatthí.
2.
"Das ist gerade so, ihr Bhikkhus, wie wenn da, wo diese großen Flüsse
zusammenfließen, sich vereinigen, wie etwa die Gangá, die Yamuná, die
Aciravatí, die Sarabhú, die Mahí, das Gewässer aufgebraucht würde und zu Ende
ginge bis auf zwei oder drei Wassertropfen. Was haltet ihr davon, ihr Bhikkhus?
Was ist wohl mehr: das vereinigte Gewässer, das aufgebraucht und zu Ende
gegangen ist, oder die zwei oder drei Wassertropfen, die übrig geblieben?"
3.
"Dieses vereinigte Gewässer, Herr, das aufgebraucht ist und zu Ende
gegangen, ist mehr; wenig nur sind die zwei oder drei Wassertropfen, die übrig
geblieben. Nicht den hundertsten Teil machen aus, nicht den tausendsten Teil
machen aus, nicht den hunderttausendsten Teil machen aus, im Vergleich mit dem
vereinigten Gewässer, das aufgebraucht und zu Ende gegangen ist, die zwei oder
drei Wassertropfen, die übrig geblieben."
4.
"Ganz ebenso, ihr Bhikkhus, ist bei einem edlen Jünger, einer Persönlichkeit,
die mit (richtiger) Anschauung begabt, die zum Verständnis (der Wahrheit)
gelangt ist, mehr das Leiden, das aufgebraucht und zu Ende gegangen ist; wenig
nur das, was übrig geblieben. Nicht den hundertsten Teil macht aus, nicht den
tausendsten Teil macht aus, nicht den hunderttausendsten Teil macht aus, im
Vergleich mit der früheren Masse des Leidens, die aufgebraucht und zu Ende
gegangen ist, das, was höchstens noch sieben mal (getragen werden muß).
5.
So segensreich, ihr Bhikkhus, ist das Verständnis der Wahrheit, so segensreich
ist die Erlangung des Auges der Wahrheit."
[ETML-N:/]
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