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S.13.8. Das Meer (2)
1.
Ort der Begebenheit: Sávatthí.
2.
"Das ist gerade so, ihr Bhikkhus, wie wenn das große Meer aufgebraucht
würde und zu Ende ginge bis auf zwei oder drei Wassertropfen. Was haltet ihr
davon, ihr Bhikkhus? Was ist wohl mehr: das Wasser in dem großen Meere, das
aufgebraucht und zu Ende gegangen ist, oder die zwei oder drei Wassertropfen,
die übrig geblieben?"
3.
"Das Wasser in dem großen Meere, Herr, das aufgebraucht ist und zu Ende
gegangen, ist mehr; wenig nur sind die zwei oder drei Wassertropfen, die übrig
geblieben. Nicht den hundertsten Teil machen aus, nicht den tausendsten Teil
machen aus, nicht den hunderttausendsten Teil machen aus, im Vergleich mit dem
Wasser in dem großen Meere, das aufgebraucht und zu Ende gegangen ist, die zwei
oder drei Wassertropfen, die übrig geblieben."
4.
"Ganz ebenso, ihr Bhikkhus, ist bei einem edlen Jünger, einer
Persönlichkeit, die mit (richtiger) Anschauung begabt, die zum Verständnis (der
Wahrheit) gelangt ist, mehr das Leiden, das aufgebraucht und zu Ende gegangen
ist; wenig nur das, was übrig geblieben. Nicht den hundertsten Teil macht aus,
nicht den tausendsten Teil macht aus, nicht den hunderttausendsten Teil macht
aus, im Vergleich mit der früheren Masse des Leidens, die aufgebraucht und zu
Ende gegangen ist, das, was höchstens noch sieben mal (getragen werden muß).
5.
So segensreich, ihr Bhikkhus, ist das Verständnis der Wahrheit, so segensreich
ist die Erlangung des Auges der Wahrheit."
[ETML-N:/]
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