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S.14.5. Empfindung (2)
1.
Ort der Begebenheit: Sávatthí.
2.
"Infolge der Verschiedenheit der Elemente, ihr Bhikkhus, entsteht die
Verschiedenheit der Berührungen; infolge der Verschiedenheit der Berührungen
entsteht die Verschiedenheit der Empfindungen. Nicht aber entsteht infolge der
Verschiedenheit der Empfindungen die Verschiedenheit der Berührungen, und nicht
entsteht infolge der Verschiedenheit der Berührungen die Verschiedenheit der
Elemente.
3.
Welches aber ist, ihr Bhikkhus, die Verschiedenheit der Elemente?
4.
Das Element:
Dies,
ihr Bhikkhus, heißt Verschiedenheit der Elemente.
4.
Wie aber, ihr Bhikkhus, kann man sagen, daß infolge der Verschiedenheit der
Elemente die Verschiedenheit der Berührungen entsteht, und daß infolge der
Verschiedenheit der Berührungen die Verschiedenheit der Empfindungen entsteht;
daß aber nicht infolge der Verschiedenheit der Empfindungen die Verschiedenheit
der Berührungen entsteht, und daß nicht infolge der Verschiedenheit der
Berührungen die Verschiedenheit der Elemente entsteht?
5-9.
Infolge des Elements Sehen, ihr Bhikkhus, entsteht die Berührung des Sehens;
infolge der Berührung des Sehens entsteht die durch die Berührung des Sehens
erzeugte Empfindung. Nicht aber entsteht infolge der durch die Berührung des
Sehens erzeugten Empfindung die Berührung des Sehens, und nicht entsteht
infolge der Berührung des Sehens das Element Sehen usw. usw *f14). . .
.
10.
Infolge des Elements Denken, ihr Bhikkhus, entsteht die Berührung des Denkens;
infolge der Berührung des Denkens entsteht die durch die Berührung des Denkens
erzeugte Empfindung. Nicht aber entsteht infolge der durch die Berührung des
Denkens erzeugten Empfindung die Berührung des Denkens, und nicht entsteht
infolge der Berührung des Denkens das Element Denken.
11.
Auf solche Art also, ihr Bhikkhus, entsteht infolge der Verschiedenheit der
Elemente die Verschiedenheit der Berührungen, und infolge der Verschiedenheit
der Berührungen entsteht die Verschiedenheit der Empfindungen. Nicht aber
entsteht infolge der Verschiedenheit der Empfindungen die Verschiedenheit der
Berührungen, und nicht entsteht infolge der Verschiedenheit der Berührungen die
Verschiedenheit der Elemente. "
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