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S.17.5. Der Mistkäfer
1.
So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sávatthí, im Jeta-Hain, im
Kloster Anáthapindikas.
2.
Dort wandte sich der Erhabene an die Mönche: "Ihr Mönche!" -
"Ja, o Herr!" erwiderten jene Mönche dem Erhabenen. Der Erhabene nun
sprach also:
"Schlimm
(in ihren Folgen), o Mönche, sind Gewinn, Ehre und Ruhm, einschneidend und
harsch sind sie (in ihren Wirkungen), ein Hindernis bilden sie für die
Erreichung der höchsten Bürdenfreiheit.
3.
Es ist da, ihr Mönche, ein Mistkäfer, ein Kotfresser, der sich mit Kot
gesättigt, mit Kot angefüllt hat, und vor ihm wäre noch ein großer Kothaufen.
4.
Der würde sich vor einem anderen Mistkäfer brüsten *f5): 'Ich, ja, habe
Kot gefressen, habe mich mit Kot gesättigt, mit Kot angefüllt, und vor mir ist
noch dieser große Kothaufen!'
5.
Ebenso auch, ihr Mönche, ist da ein Mönch von Gewinn, Ehre und Ruhm
überwältigt, umstrickten Herzens. Der hat sich am Morgen angekleidet, hat
Gewand und Schale genommen und begibt sich in ein Dorf oder eine Ortschaft um
Almosenspeise. Dort hat er, soviel ihm behagt, gegessen, wurde auch für den
nächsten Tag eingeladen, und reichlich war seine (mitgebrachte) Almosenspeise.
6.
Der ist dann zum Kloster gegangen und brüstet sich inmitten der Mönchsschar:
'Soviel mir behagte, habe ich gegessen, ich wurde auch noch für den nächsten
Tag eingeladen, und reichlich ist diese von mir (mitgebrachte) Almosenspeise.
Ich, wahrlich, empfange (reichlich) Gewand, Almosenspeise, Wohnstatt und
Arznei. Jene anderen Mönche aber sind gering an Verdienst, gering an Einfluß,
nicht empfangen sie (reichlich) Gewand, Almosenspeise, Wohnstatt und Arznei!'
7.
Überwältigt von Gewinn, Ehre und Ruhm, umstrickten Herzens, überhebt er sich
über die anderen guten Mönche. Das, ihr Mönche, gereicht diesem törichten Mann
lange Zeit zum Unheil und Leiden.
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