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S.22.39.-42. Der Lehre
entsprechend I-IV
1.
So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sávatthí, im Jeta-Hain, im
Kloster des Anáthapindika.
2.
Dort wandte sich der Erhabene an die Mönche: "Ihr Mönche!" -
"Ja, o Herr", antworteten jene Mönche dem Erhabenen. Der Erhabene nun
sprach also:
3.
"Für einen der Lehre getreu *f82) lebenden Mönch, ihr Mönche, ist
dies der Lehre gemäß, daß er häufig die Abwendung vollzieht *f83) von
der Körperlichkeit, dem Gefühl, der Wahrnehmung, den Gestaltungen und vom
Bewußtsein; daß er bei der Körperlichkeit, beim Gefühl, der Wahrnehmung, bei
den Gestaltungen und beim Bewußtsein die Vergänglichkeit betrachtet - das
Leiden betrachtet - die Ichlosigkeit betrachtet.
4.
Wenn er häufig die Abwendung vollzieht bei der Körperlichkeit, beim Gefühl, bei
der Wahrnehmung, bei den Gestaltungen und beim Bewußtsein; und wenn er deren
Vergänglichkeit, Leidhaftigkeit und Ichlosigkeit betrachtet, dann durchschaut
er die Körperlichkeit, durchschaut er das Gefühl, durchschaut er die
Wahrnehrnung, durchschaut er die Gestaltungen, durchschaut er das Bewußtsein.
5.
Diese durchschauend, wird er befreit von der Körperlichkeit, befreit vom
Gefühl, befreit von der Wahrnehmung, befreit von den Gestaltungen, befreit vom
Bewußtsein, wird er befreit von Geburt, Altern und Sterben, von Kummer, Jammer,
Schmerz, Trübsal und Verzweiflung, wird er befreit vom Leiden, so künde
ich."
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