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S.22.50. Sona II
1.
So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene bei Rájagaha, im Bambus-Hain, am
Fütterungsplatz der Eichhörnchen.
2.
Es begab sich da Sona, eines Hausvaters Sohn, zum Erhabenen, begrußte ihn
ehrerbietig und setzte sich zur Seite nieder.
3.
Und der Erhabene sprach zu Sona, dem Sohn eines Hausvaters, also:
4.
"All die Asketen und Priester, o Sona, welche die Körperlichkeit, die
Entstehung der Körperlichkeit, die Aufhebung der Körperlichkeit, den zur
Aufhebung der Körperlichkeit führenden Pfad nicht verstehen - welche das
Gefühl, die Entstehung des Gefühls... - die Wahrnehmung... - die
Gestaltungen... - das Bewußtsein, die Entstehung des Bewußtseins, die Aufhebung
des Bewußtseins, den zur Aufhebung des Bewußtseins führenden Pfad nicht
verstehen - alle diese können unter Asketen nicht als Asketen, unter Priestern
nicht als Priester gelten; nicht weilen diese Verehrten im Besitz des
Asketenzieles oder des Priesterzieles, nachdem sie es schon bei Lebzeiten
selber erkannt und verwirklicht hätten.
5.
All die Asketen und Priester aber, o Sona, welche die Körperlichkeit, die Entstehung
der Körperlichkeit, die Aufhebung der Körperlichkeit, den zur Aufhebung der
Körperlichkeit führenden Pfad verstanden haben - welche das Gefühl - die
Wahrnehmung - die Gestaltungen - das Bewußtsein, die Entstehung des
Bewußtseins, die Aufhebung des Bewußtseins, den zur Aufhebung des Bewußtseins
führenden Pfad verstanden haben - alle diese gelten eben unter Asketen als
Asketen, unter Priestern als Priester, und es weilen diese Verehrten im Besitz
des Asketenzieles oder des Priesterzieles, nachdem sie es schon bei Lebzeiten
selber erkannt und verwirklicht haben."
[ETML-N:/]
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