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Samyutta Nikáya

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  • 22. Khandha-Samyutta - Die Daseinsgruppen
      • S.22.62. Arten der Benennung
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S.22.62. Arten der Benennung

 

1. So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sávatthí, im Jeta-Hain, im Kloster des Anáthapindika.

 

2. Dort wandte sich der Erhabene an die Mönche: "Ihr Mönche!" - "Ja, o Herr", antworteten jene Mönche dem Erhabenen. Der Erhabene nun sprach also:

 

3. "Diese drei unvermengbaren Arten der Benennung, des Ausdrucks, der Bezeichnung gibt es, ihr Mönche: früher unvermengt, sind sie (jetzt) unvermengt und können (künftig) nicht vermengt werden; nicht verworfen werden sie von verständigen Asketen und Priestern. Welche drei?

 

4. Für die vergangene Körperlichkeit, die geschwundene, verwandelte: 'Sie war', das ist hierfür die Aussage, das ist hierfür der Wortgebrauch, das ist hierfür die Bezeichnung; nicht gilt für sie die Aussage: 'Sie ist'; nicht gilt für sie die Aussage: 'Sie wird sein'.

 

5.-8. Für das vergangene Gefühl - Wahrnehmung - Gestaltungen - Bewußtsein, das geschwundene, verwandelte: 'Sie waren', das ist hierfür die Aussage, das ist hierfür der Wortgebrauch, das ist hierfür die Bezeichnung. Nicht gilt für sie die Aussage: 'Sie sind'; nicht gilt für sie die Aussage: 'Sie werden sein .

 

9. Für die noch nicht entstandene, noch nicht in Erscheinung getretene Körperlichkeit: 'Sie wird sein', das ist hierfür die Aussage, das ist hierfür der Wortgebrauch, das ist hierfür die Bezeichnung. Nicht gilt für sie die Aussage: 'Sie ist'; nicht gilt für sie die Aussage: 'Sie war'.

 

10.-13. Für das noch nicht entstandene, noch nicht in Erscheinung getretene Gefühl - Wahrnehmung - Gestaltungen - Bewußtsein: 'Sie werden sein', das ist hierfür die Aussage, das ist hierfür der Wortgebrauch, das ist hierfür die Bezeichnung. Nicht gilt für sie die Aussage: 'Sie sind'; nicht gilt für sie die Aussage: 'Sie waren'.

 

14. Für die entstandene, in Erscheinung getretene Körperlichkeit: 'Sie ist', das ist hierfür die Aussage, das ist hierfür der Wortgebrauch, das ist hierfür die Bezeichnung. Nicht gilt für sie die Aussage: 'Sie war'; nicht gilt für sie die Aussage: 'Sie wird sein'.

 

15.-18. Für das entstandene, in Erscheinung getretene Gefühl - Wahrnehmung - Gestaltungen - Bewußtsein: 'Sie sind', das ist hierfür die Aussage, das ist hierfür der Wortgebrauch, das ist hierfür die Bezeichnung. Nicht gilt für sie die Aussage: 'Sie waren'; nicht gilt für sie die Aussage: 'Sie werden sein'.

 

19. Diese drei unvermengbaren Arten der Benennung, des Ausdrucks, der Bezeichnung gibt es, ihr Mönche: früher unvermengt, sind sie (jetzt) unvermengt und können (künftig) nicht vermengt werden; nicht verworfen werden sie von verständigen Asketen und Priestern.

 

20. Selbst Pilger wie Vassa und Bhañña aus Ukkala, die Leugner der Verursachung waren, Leugner einer Wirkens-Frucht, Vernichtungs-Gläubige, selbst diese glaubten, jene drei Arten der Benennung, des Ausdrucks, der Bezeichnung nicht tadeln, nicht verwerfen zu sollen. Und aus welchem Grunde? Eben aus Furcht vor Tadel, um Anstoß und Mißbilligung zu vermeiden (Schluß wie M 117)."

 




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