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S.22.93. Der Fluß
1.
So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sávatthí, im Jeta-Hain, im
Kloster des Anáthapindika.
2.
Dort wandte sich der Erhabene an die Mönche: "Ihr Mönche!" -
"Ja, o Herr", antworteten jene Mönche dem Erhabenen. Der Erhabene nun
sprach also:
3.
"Es wäre da, ihr Mönche, ein weither von den Bergen kommender Fluß, alles
mit sich abwärts schwemmend, mit reißender Strömung. Riedgräser wachsen an
seinen beiden Ufern und hängen in ihn herab. Kusagräser, Babbaja-Gräser,
Bírana-Gräser und Sträucher wachsen an seinen beiden Ufern und hängen in ihn
herab.
4.
Von der Strömung dieses Flusses wird ein Mann fortgerissen. Wenn dieser nun
nach den Riedgräsern greift, so würden diese brechen, und Unheil und Verderbnis
würden ihm daraus entstehen. Wenn er nach den Kusa-, Babbaja-, Bírana-Gräsern
oder nach den Sträuchern greift, so würden auch diese brechen, und Unheil und
Verderbnis würden ihm daraus entstehen.
5.
Es ist da, ihr Mönche, ein unerfahrener Weltmensch... Der betrachtet die
Körperlichkeit als das Selbst oder das Selbst als Körperlichkeit besitzend oder
die Körperlichkeit als im Selbst oder das Selbst als in der Körperlichkeit. Dem
zerbricht nun die Körperlichkeit, und Unheil und Verderbnis entstehen ihm
daraus.
6.-9.
Er betrachtet das Gefühl - die Wahrnehmung - die Gestaltungen - das Bewußtsein
als das Selbst oder das Selbst als ... Bewußtsein besitzend oder ... das
Bewußtsein als im Selbst oder das Selbst als ... im Bewußtsein. Dem zerbricht
nun ... dieses Bewußtsein, und Unheil und Verderbnis entstehen ihm daraus.
10.-16.
Was meint ihr, o Mönche: Ist die Körperlichkeit unvergänglich oder vergänglich?
. . . " (wie 59. 13-22)
[ETML-N:/]
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