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S.24.2-18.
(Der
Rahmen der folgenden Lehrreden 2-18 ist der gleiche wie in der 1.Rede,
eingesetzt sind jeweils die nachstehenden 'Ansichten': )
2.'Dies
ist mein, das bin ich, das ist mein Selbst.'
3.
'Dies ist das Ich, dies ist die Welt, dies werde ich künftig sein:
unvergänglich, beständig, ewig und unveränderlich.'
4.
'Würde ich nicht gewesen sein, nicht würde mir (jetzt irgend etwas) sein; (nun
aber:) nicht soll (künftig etwas) werden, nicht soll mir (etwas) werden.'
5.
,Es gibt keine Gabe, es gibt kein Opfer, es gibt keine Spende *f219);
es gibt keine Frucht, keine (karmische) Folge aus gutem und schlechtem Wirken;
es gibt weder diese Welt noch eine andere Welt *f220); es gibt nicht
Mutter und Vater *f221); es gibt keine geisterzeugten Wesen; es gibt
nicht in Vollkommenheit wandelnde, in Vollkommenheit lebende Asketen und
Priester in der Welt, die diese und jene Welt verkünden, nachdem sie sie selber
erkannt und erfahren haben. - Wenn dieser aus den vier Elementen bestehende
Mensch stirbt, dann geht Erde in das Erd-Element ein, kehrt dahin zurück; geht
Flüssigkeit in das Flüssigkeits-Element ein, kehrt dahin zurück; geht Hitze in
das Hitze-Element ein, kehrt dahin zurück; geht Luft in das Luft-Element ein,
kehrt dahin zurück. In den Himmelsraum lösen sich die (Sinnes-) Fähigkeiten
auf. Mit der Bahre zufünft gehen da die Männer, den Leichnam tragend, dahin. Bis
zum Verbrennungsplatz kann man noch besondere Merkmale erkennen, nachher gibt
es nur gebleichte Knochen, und das Ende seiner Opferspenden ist Asche. Eine
Torenlehre ist dieses Geben; leeres, unwahres Gerede ist es von denen, die eine
Lehre von der Existenz *f222) künden. Nach dem Zerfall des Körpers
werden Toren wie Weise zerstört, vernichtet, nicht mehr sind sie nach dem Tode
*f223).'
6.
'Mag da jemand Taten begehen oder begehen lassen, verwunden oder verwunden
lassen, foltern oder foltern lassen, Kummer und Pein zufügen oder zufügen
lassen, Schrecken verbreiten oder verbreiten lassen; mag einer Leben zerstören,
Nichtgegebenes nehmen, Einbruch verüben, auf einen Plünderzug ausgehen, ein
Haus überfallen, an Wegen auf der Lauer liegen, zum Weib eines anderen gehen,
Lüge sprechen - nicht begeht der Täter damit eine Übeltat. Selbst wenn einer
mit einer scharfgeschliffenen Wurfscheibe alle Lebewesen dieser Erde zu einer
einzigen Fleischmasse, zu einem einzigen Fleischklumpen machte - nicht ist
infolge davon eine Übeltat geschehen, nicht ergibt sich daraus Übles. Selbst
wenn einer am südlichen Ufer des Ganges entlang zöge, tötend und mordend,
verwundend und verwunden lassend, folternd oder foltern lassend - nicht ist
infolge davon eine Übeltat geschehen, nicht ergibt sich daraus Übles. Selbst
wenn einer am nördlichen Ufer des Ganges entlang zöge, gebend und geben
lassend, spendend und spenden lassend - nicht ist infolge davon etwas
Verdienstvolles geschehen, nicht ergibt sich daraus etwas Verdienstvolles.
Durch Geben, Selbstbezähmung, Selbstzucht, durch wahrhaftige Rede - nicht
geschieht dadurch etwas Verdienstvolles, nicht ergibt sich daraus etwas
Verdienstvolles *f224).'
7.
'Es gibt keine Ursache, es gibt keinen Grund für die Befleckung der Wesen;
ursachlos, grundlos werden die Wesen befleckt. Es gibt keine Ursache, es gibt
keinen Grund für die Lauterkeit der Wesen; ursachlos, grundlos werden die Wesen
lauter *f225). Es gibt keine Kraft, es gibt keine Willenskraft, es gibt
keine männliche Stärke, keine männliche Anstrengung *f226). Alle Wesen,
alles, was atmet, alle Geschöpfe, alles Lebendige - ohne Macht, ohne Kraft,
ohne Willenskraft sind sie; durch Schicksal, zufällige Geschehnisse
*f227), natürliche Veränderungen *f228) empfinden sie eben
innerhalb der sechs Menschenarten *f229) Glück und Leid
*f230).'
8.
,Sieben Grundstoffe sind unerschaffen, von unerschaffener Artung, ungeformt,
ohne einen Former, nichts erzeugend *f231), starr wie ein Berg,
unbeweglich wie ein Pfeiler verharrend; sie bewegen sich nicht und verändern
sich nicht; nicht stören sie einander und sind unfähig, einander Lust oder
Schmerz oder Lust und Schmerz zu verursachen. Welche sieben? Der
Erd-Grundstoff, der Flüssigkeits-Grund stoff, der Hitze-Grundstoff, der
Luft-Grundstoff, Lust, Schmerz, Leben(skraft). Diese sieben Grundstoffe sind
unerschaffen *f232)... Wenn einer mit scharfem Schwerte den Kopf
abschlägt, nicht raubt er damit das Leben, nur in den leeren Raum zwischen den
Grundstoffen dringt das Schwert ein *f233). - Vierzehnmal
hunderttausend Kategorien von Geburten gibt es und noch weitere
sechstausendsechshundert; fünfhundert Arten von Karma; fünf Arten von Karma,
drei Arten von Karma, ein und ein halbes Karma *f234); zweiundsechzig
Pfade; zweiundsechzig Teile eines Zeitalters; sechs Menschenarten; acht
(Alters-) Stufen des Menschen *f235); neunundvierzighundert
Lebensweisen; neunundvierzighundert Arten von Wanderasketen; neunundvierzighundert
Naga-Heime; zwanzighundert (Sinnes-?) Fähigkeiten; dreißighundert Höllen;
sechsunddreißig Leidenschafts-Elemente *f236); sieben bewußte Keimlinge
*f237); sieben unbewußte Keimlinge *f238); sieben Knoten- (Gewächs-?)
Keimlinge *f239); es gibt sieben Arten von Himmlischen *f240);
sieben Arten von Menschen *f241); sieben Arten von Kobolden; sieben
Seen; sieben Felsblöcke *f242); sieben Klüfte; siebenhundert Klüfte;
sieben Träume; siebenhundert Träume; vierundachtzighunderttausend große
Weltalter, (und erst) nachdem (diese) durchwandert und durchkreist sind, werden
Toren wie Weise dem Leiden ein Ende machen. Das aber gibt es nicht dabei:
«Durch solche Tugend, solches Gelübde, solche Buße, solches Reinheitsleben
werde ich noch nicht völlig ausgereiftes Wirken zur völligen Reife bringen und
völlig ausgereiftes Wirken enden lassen, nachdem ich (seine Folgen) nach und
nach erfahren habe *f243).» Solches, wahrlich, gibt es nicht. In einem
(zeitlich) begrenzten Daseinskreislauf, in dem Lust und Leid wie mit Scheffeln
zugemessen sind, gibt es kein Abnehmen und Anwachsen *f244), gibt es
keine Zunahme und Minderung. Wie ein hingeworfenes Garnknäuel sich abrollt,
sich vorwärtsbewegt, genau ebenso erfahren Toren wie Weise, eben während ihr
Leben abrollt, Lust und Leid *f245).'
9. 'Ewig ist die Welt.'
10. 'Nicht ewig ist die Welt.'
11. 'Begrenzt ist die Welt.'
12. 'Unbegrenzt ist die Welt.'
13. 'Eines ist Seele und Leib.'
14. 'Ein anderes ist Seele, ein anderes ist Leib.'
15. 'Der Vollendete besteht nach dem Tode.'
16. 'Der Vollendete besteht nicht nach dem Tode.'
17. 'Der Vollendete besteht und besteht nicht nach dem
Tode.'
'Der Vollendete besteht weder, noch besteht er nicht nach dem
Tode.'
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