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25. Okkantika-Samyutta - Eintritt in den Bereich der
Edlen
S.25.1. Auge
1.
So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sávatthí, im Jeta-Hain, im
Kloster des Anáthapindika.
2.
Dort wandte sich der Erhabene an die Mönche: "Ihr Mönche!" -
"Ja, o Herr", antworteten jene Mönche dem Erhabenen. Der Erhabene nun
sprach also:
3.
"Das Auge, ihr Mönche, ist vergänglich, wandelbar, veränderlich. Das Ohr,
die Nase, die Zunge, der Leib und der Geist sind vergänglich, wandelbar,
veränderlich.
4.
Wer so in diesen Dingen Vertrauen hat, ihr Mönche, so davon überzeugt ist, der
wird ein Vertrauen-Ergebener *f246) genannt; betreten hat er die Rechte
Bahn, betreten hat er den Bereich Hoher Menschen *f247), hinter sich
gelassen den Bereich der Weltmenschen. Unfähig ist er, eine Tat zu begehen, der
zufolge er in der Hölle, im Tierschoß, in der Geisterwelt geboren werden
könnte; unfähig ist er abzuscheiden, bevor er das Ziel des Stromeintritts
verwirklicht hat.
5.
Wer nun, ihr Mönche, diese Dinge so verstanden hat, daß sie ihm in gewissem
Maße klarwerden, der wird ein Wahrheit-Ergebener *f248) genannt;
betreten hat er die Rechte Bahn, betreten hat er den Bereich Hoher Menschen,
hinter sich gelassen den Bereich der Weltmenschen. Unfähig ist er, eine Tat zu
begehen, der zufolge er in der Hölle, im Tierschoß, in der Geisterwelt geboren
werden könnte; unfähig ist er abzuscheiden, bevor er das Ziel des
Stromeintritts verwirklicht hat.
6.
Wer, ihr Mönche, diese Dinge so versteht und erkennt, der wird 'in den Strom
eingetreten' genannt; niederen Welten ist er nicht mehr verfallen, gesichert
ist er, der Erleuchtung entgegengehend."
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