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S.35.118 Sakko I
Zu
einer Zeit weilte der Erhabene bei Rájagaham auf dem Geierkulm. Da nun begab
sich Sakko, der Götterkönig, zum Erhabenen, begrüßte ihn ehrfurchtsvoll und
stellte sich zur Seite hin. Zur Seite stehend, sprach nun Sakko, der
Götterkönig, zum Erhabenen also:
"Was
ist, o Herr, der Grund, was die Ursache, daß einige Wesen zu Lebzeiten nicht
zur Wahnerlöschung gelangen. Und was wiederum ist der Grund, was die Ursache,
daß einige Wesen noch zu Lebzeiten zur Wahnerlöschung gelangen?"
"Es
gibt, Götterkönig, durch das Auge ins Bewußtsein tretende Formen, durch das Ohr
ins Bewußtsein tretende Töne, durch die Nase ins Bewußtsein tretende Düfte,
durch die Zunge ins Bewußtsein tretende Säfte, durch den Körper ins Bewußtsein
tretende Gegenstände, durch das Denken ins Bewußtsein tretende Dinge, die
ersehnten, geliebten, entzückenden, angenehmen, dem Begehren entsprechenden,
reizenden. Wenn der Mönch sich darüber freut, sie begrüßt, sich darauf stützt,
dann ist sein Bewußtsein dadurch daran gebunden. Mit Ergreifen, Götterkönig,
kommt der Mönch nicht zur Wahnerlöschung. Dies ist nun, Götterkönig, der Grund,
dies ist die Ursache, daß da einige Wesen zu Lebzeiten nicht zur Wahnerlöschung
gelangen.
Es
gibt, Götterkönig, durch das Auge, das Ohr, die Nase, die Zunge, den Körper,
den Geist ins Bewußtsein tretende Formen, Töne, Düfte, Säfte, Gegenstände,
Dinge, die ersehnten, geliebten, entzückenden, angenehmen, dem Begehren
entsprechenden, reizenden. Wenn sich der Mönch darüber nicht freut, sie nicht
begrüßt, sich nicht darauf stützt, dann ist sein Bewußtsein dadurch nicht
gebunden: er ergreift sie nicht. Nicht ergreifend, Götterkönig, kommt der Mönch
zur Wahnerlöschung. Das ist, Götterkönig, der Grund, das ist die Ursache, daß
da einige Wesen noch zu Lebzeiten zur Wahnerlöschung gelangen".
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