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S.35.136 Nicht einbegriffen
Götter
und Menschen, ihr Mönche, freuen sich an Formen, Tönen, Düften, Säften,
Gegenständen, Dingen, haben Gefallen daran. Durch der Formen, Töne, Düfte, Säfte,
Gegenstände, Dinge, Veränderung, Entreizung und Auflösung weilen Götter und
Menschen in Leiden.
Der
Erhabene aber, ihr Mönche, der Heilige, vollkommen Erwachte hat der Formen,
Töne, Düfte, Säfte, Gegenstände und Dinge Entstehen und Vergehn, Labsal, Elend
und Entrinnung der Wirklichkeit gemäß gesehn. Daher freut er sich nicht mehr
daran, hat keine Lust mehr daran, kein Gefallen. Durch ihre Veränderung,
Entreizung und Auflösung, ihr Mönche, weilt der Vollendete in Wohl".
Also
sprach der Erhabene. Als der Willkommene das gesagt hatte, sprach fernerhin
also der Meister:
"Die Formen, Töne,
Duft, Geschmack,
Berührung, Dinge
allgesamt,
ersehnt begehrt, was
lieblich dünkt,
soweit es irgend etwas
gibt;
Der Welt mit ihrer
Götterschar,
als Wohl erscheinen will
ihr das;
und wo nun solches auf
sich löst,
als Wehe wird es dann
vermeint.
Als Wohl doch seh'n es
Heil'ge an
wenn auf sich löst
Persönlichkeit:
Entgegen ist es
hingewandt
zur ganzen Welt, ihr
Angesicht.
Was da von andern Wohl
genannt
genannt von Heil'gen ist
es Weh;
was da den andern Wehe
gilt
als Wohl erkennen
Heil'ge das:
Wie schwer doch lernt
man recht verstehn,
verblendet, ohne rechten
Blick.
Vernebelte im Finstern
sind,
im Dunkeln geh'n die
Blinden um;
den Guten aber taugt der
Tag
gleichwie das Licht dem
Auge taugt:
und nah und näher
aufgeklärt,
erkunden solche rechten
Weg.
Wo Reiz nach Werden
niederzerrt,
im Strom des Werdens
weiterrafft,
in Todesreiche reißt
hinab:
da lauscht man solcher
Lehre kaum.
Wer außer Edlen wäre
auch
geeignet für den wachen
Pfad?
Wenn diesen Pfad sie
recht erkannt,
erlischt bei ihnen jeder
Trieb".
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