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Samyutta Nikáya

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  • 35. das Saláyatana-Samyutta, (01-30)
      • S.35.150 Schüler
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S.35.150 Schüler

 

"Ohne Schülertum, ihr Mönche, wird dieser Brahma-Wandel geführt, ohne Meistertum. Wer als Mönch, ihr Mönche, ein Schüler ist und einen Meister hat, der fühlt sich leidend, nicht wohl; wer als Mönch, ihr Mönche, kein Schüler ist und keinen Meister hat, der fühlt sich glücklich und wohl.

 

Wie aber, ihr Mönche, fühlt sich der Mönch als ein Schüler mit einem Meister leidend und nicht wohl? Da hat, ihr Mönche, ein Mönch mit dem Auge eine Form gesehen, mit dem Ohre einen Ton gehört, mit der Nase einen Duft gerochen, mit der Zunge einen Saft geschmeckt, mit dem Körper einen Gegenstand getastet, mit dem Geiste ein Ding gedacht - und es steigen ihm böse, unheilsame Dinge auf, Erinnerungen und Entschlüsse fesseln ihn, sie machen ihn zu ihrem Schüler: 'Sie schulen ihn ein, die bösen unheilsamen Dinge', darum wird er 'eingeschult' genannt; sie bemeistern ihn: 'Es bemeistern ihn die bösen, unheilsamen Dinge', darum wird er 'bemeistert' genannt. Also, ihr Mönche, fühlt sich der Mönch schülerhaft und bemeistert leidend und nicht wohl.

 

Wie aber, ihr Mönche, fühlt sich der Mönch nicht als ein Schüler und ohne Meister glücklich und wohl? Da hat, ihr Mönche, ein Mönch mit dem Auge eine Form gesehen, mit dem Ohr einen Ton gehört, mit der Nase einen Duft gerochen, mit der Zunge einen Saft geschmeckt, mit dem Körper einen Gegenstand getastet, mit dem Geiste ein Ding gedacht - und es steigen ihm keine bösen, unheilsamen Dinge auf, keine Erinnerungen und Entschlüsse fesseln ihn, sie können ihn nicht mehr zu ihrem Schüler machen: 'Sie schulen ihn nicht mehr ein, die bösen, unheilsamen Dinge', darum wird er 'nicht eingeschult' genannt; sie können ihn nicht mehr bemeistern: 'Es bemeistern ihn nicht mehr die bösen, unheilsamen Dinge', darum wird er 'nicht bemeistert' genannt. Also, ihr Mönche, fühlt sich der Mönch uneingeschult und unbemeistert glücklich und wohl.

 

Ohne Schülertum, ihr Mönche, wird dieser Brahma-Wandel geführt, ohne Meistertum. Wer als Mönch, ihr Mönche, ein Schüler ist und einen Meister hat, der fühlt sich leidend, nicht wohl; wer als Mönch, ihr Mönche, kein Schüler ist und keinen Meister hat, der fühlt sich glücklich und wohl!"

 




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