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Samyutta Nikáya

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  • 35. das Saláyatana-Samyutta, (01-30)
      • S.35.152 Gibt es eine Art und Weise?
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S.35.152 Gibt es eine Art und Weise?

 

"Gibt es wohl eine Art und Weise, ihr Mönche, bei welcher der Mönch auch ohne Vertrauen, ohne Billigung, ohne Hörensagen, ohne Erwägung der Umstände, ohne geduldig in die Sätze Einsicht zu nehmen die Gewißheit bekunden kann: "Versiegt ist die Geburt, vollendet der Brahma-Wandel, gewirkt das Werk' und er 'Nichts Höheres gibt es über dieses hier' versteht?"

 

"Vom Erhabenen stammt unser Wissen, o Herr, vom Erhabenen geht es aus, auf den Erhabenen geht es zurück. Gut wär' es, o Herr, wenn doch der Erhabene den Sinn solcher Rede erklären würde! Das Wort des Erhabenen werden die Mönche bewahren".

 

"Es gibt, ihr Mönche, eine Art und Weise, bei welcher der Mönch auch ohne Vertrauen, ohne Billigung, ohne Hörensagen, ohne Erwägung der Umstände, ohne geduldig in die Sätze Einsicht zu nehmen die Gewißheit bekunden kann: 'Versiegt ist die Geburt, vollendet der Brahma-Wandel, gewirkt das Werk' und er 'Nichts Höheres gibt es über dieses hier' versteht. Was ist das aber, ihr Mönche, für eine Art und Weise? Hat da, ihr Mönche, ein Mönch mit dem Auge eine Form gesehen, mit dem Ohr einen Ton gehört, mit der Nase einen Duft gerochen, mit der Zunge einen Saft geschmeckt, mit dem Körper einen Gegenstand getastet, mit dem Geist ein Ding erkannt, und er empfindet noch Reiz, Abwehr und Verblendung, so weiß er 'Ich empfinde noch Reiz, Abwehr und Verblendung'; empfindet er nicht mehr Reiz, Abwehr und Verblendung, so weiß er ich empfinde nicht mehr Reiz, Abwehr und Verblendung'. Wenn nun, ihr Mönche, ein Mönch also weiß, sind dann wohl etwa, ihr Mönche, diese Dinge durch Vertrauen zu erklären oder durch Billigung, oder durch Hörensagen, oder durch Erwägung der Umstände, oder durch geduldiges Einsichtnehmen in die Sätze?"

"Gewiß nicht, o Herr".

"Sind sie da nicht, ihr Mönche, als durch Weisheit erkannt zu erklären?"

"So ist es, o Herr".

 

"Das aber ist, ihr Mönche, eine Art und Weise, bei welcher der Mönch auch ohne Vertrauen, ohne Billigung, ohne Hörensagen, ohne Erwägung der Umstände, ohne geduldig in die Sätze Einsicht zu nehmen, die Gewißheit zu bekunden vermag: 'Versiegt ist die Geburt, vollendet der Brahma-Wandel, gewirkt das Werk', und er 'Nichts Höheres gibt es über dieses hier' versteht.

 

 




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