|
S.40.9 Vorstellungslos
"Vorstellungslose
Einigung des Gemütes, vorstellungslose Einigung des Gemütes, sagt man. Was ist
nun vorstellungslose Einigung des Gemütes? Da schenkt der Mönch allen
Vorstellungen keine Aufmerksamkeit und weilt in der vorstellungslosen Einigung
des Gemütes. Das nennt man vorstellungslose Einigung des Gemütes.
Und
ich schenkte, ihr Brüder, allen Vorstellungen keine Aufmerksamkeit und weilte
in der vorstellungslosen Einigung des Gemütes. Als ich in solchem Verweilen
verweilte, folgte das Bewußtsein wieder Vorstellungen nach. Da nun kam der
Erhabene, ihr Brüder, durch magische Macht zu mir und sprach: 'Moggalláno,
Moggalláno, sei nicht lässig, Brahmane, in der vorstellungslosen Einigung des
Gemütes, eine das Herz in der vorstellungslosen Einigung des Gemütes, einige
das Herz in der vorstellungslosen Einigung des Gemütes'. Nach einiger Zeit, ihr
Brüder, schenkte ich allen Vorstellungen keine Aufmerksamkeit und weilte in der
vorstellungslosen Einigung des Gemütes.
Wenn
man, ihr Brüder, von jemandem mit Recht sagen könnte: 'Vom Meister unterstützt,
hat der Jünger großen Überblick gewonnen', dann könnte er es mit Recht von mir
sagen: 'Vom Meister unterstützt, hat der Jünger großen Überblick
gewonnen"'.
|