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S.45.7. Ein gewisser Mönch II
In
Sávatthi. Da nun begab sich ein gewisser Mönch dorthin, wo der Erhabene weilte,
begrüßte ihn ehrfurchtsvoll und setzte sich zur Seite nieder. Zur Seite
sitzend, wandte sich jener Mönch also an den Erhabenen:
"Reizversiegung,
Abwehrversiegung, Verblendungsversiegung, sagt man, o Herr. Wofür nun, o Herr,
ist dies eine Bezeichnung: Reizversiegung, Abwehrversiegung,
Verblendungsversiegung?"
"Die
Art des Nirvána, dies, o Mönch, ist eine Bezeichnung fur Reizversiegung,
Abwehrversiegung, Verblendungsversiegung. Versiegung der Triebe bedeutet
dies".
Auf
diese Worte sprach der Mönch also zum Erhabenen:
"Das
Todlose, das Todlose, o Herr, sagt man. Was ist nun, o Herr, das Todlose und was
ist der Pfad, der zum Todlosen führt?"
"Was
da Reizversiegung, Abwehrversiegung, Verblendungsversiegung ist, Mönch, das
nennt man das Todlose. Der edle achtfältige Pfad nun, o Mönch, ist der zum
Todlosen führende Pfad, nämlich rechte Erkenntnis, rechte Gesinnung, rechte
Rede, rechtes Handeln, rechter Lebensunterhalt, rechte Anstrengung, rechte
Achtsamkeit, rechte Einigung".
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