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S.45.49.-62. Die Sonne
In
Sávatthi.
"Dem
Sonnenaufgang, ihr Mönche, geht dies voraus, ist dies das Vorzeichen, nämlich
das Frühmorgenrot. Ebenso nun auch, ihr Mönche, geht einem Mönch für das
Erscheinen des edlen achtfachen Pfades dies voraus, ist ihm dies das
Vorzeichen, nämlich Freundschaft mit Guten oder Bewährung in Tugend oder
Bewährung im Willen, oder Selbstbewährung oder Bewährung in Ansicht oder
Bewährung in Ernst oder Bewährung in gründlicher Aufmerksamkeit.
Von
einem Mönch, ihr Mönche, dem dies eignet, steht zu erwarten, daß er den edlen
achtfältigen Pfad entfalten und ausbilden wird. Und wie, ihr Mönche, entfaltet
der Mönch mit guten Freunden, bewährt in Tugend, Willen, Selbst, Ansicht,
Ernst, gründlicher Aufmerksamkeit den edlen achtfältigen Pfad und bildet ihn
aus?
Da,
ihr Mönche, entfaltet der Mönch rechte Erkenntnis bis rechte Einigung, auf
Einsamkeit gestützt, auf Entreizung gestützt, auf Auflösung gestützt, die in
Loslassen Übergehen. Oder er entfaltet rechte Erkenntnis bis rechte Einigung,
die die Wegführung von Reiz, Abwehr und Verblendung zum Endziel haben".
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