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47. Satipatthána-Samyutta Pfeiler der Achtsamkeit
S.47.1. Ambapáli
"Das
hab ich gehört. Zu einer Zeit weilte der Erhabene bei Vesáli in Ambapális Hain.
Dort nun wandte sich der Erhabene an die Mönche: 'Ihr Mönche!' - 'Erlauchter',
antworteten da jene Mönche dem Erhabenen aufmerksam. Der Erhabene sprach also:
'Der
gerade Weg, ihr Mönche,
das
sind die vier Pfeiler der Achtsamkeit (satipatthána).
Welche
vier?
Da
wacht, ihr Mönche, ein Mönch
beim Körper über den Körper, unermüdlich, klar bewußt, achtsam,
nach Verwindung weltlichen Begehrens und Trübsinns
wacht bei den Gefühlen über die Gefühle, unermüdlich, klar bewußt,
achtsam, nach Verwindung weltlichen Begehrens und Trübsinns;
wacht beim Bewusstsein über das Bewusstsein, unermüdlich, klar
bewußt, achtsam, nach Verwindung weltlichen Begehrens und Trübsinns;
wacht bei den Geistesformationen (sankhára-kkhandha) über die
Geistesformationen, unermüdlich, klar bewußt, achtsam, nach Verwindung
weltlichen Begehrens und Trübsinns.
Der
gerade Weg, ihr Mönche, der zur Läuterung der Wesen, zur Überwältigung des
Kummers und Jammers, zur Zerstörung des Leidens und Trübsinns, zur Gewinnung
des Rechten, zur Verwirklichung des Nirvána führt: Das sind die vier Pfeiler
der Achtsamkeit'.
Also
sprach der Erhabene. Zufrieden freuten sich jene Mönche über die Worte des
Erhabenen" .
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