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S.47.21. Tugend
Das
hab ich gehört. Zu einer Zeit weilten der Ehrwürdige Anando und der Ehrwürdige
Bhaddo in Pátaliputra im Hahnenkloster. Da nun begab sich der Ehrwürdige Bhaddo
am Abend, nach Aufhebung der Zurückgezogenheit, dorthin, wo der Ehrwürdige
Anando weilte, wechselte höflichen Gruß und freundliche denkwürdige Worte mit
ihm und setzte sich zur Seite nieder. Zur Seite sitzend, wandte sich nun der
Ehrwürdige Bhaddo also an den Ehrwürdigen Anando:
"Wovon
der Erhabene als heilsame Tugenden gesprochen hat, Bruder Anando, zu welchem
Zweck hat der Erhabene von diesen heilsamen Tugenden gesprochen?"
"Vortrefflich,
vortrefflich, Bruder Bhaddo, bhaddahaft ist, Bruder Bhaddo, dein aufgestiegener
Gedanke, bhadda-haft dein Problem, trefflich deine Frage. Du fragst also,
Bruder, Bhaddo, nach dem Zweck, zu welchem der Erhabene von den heilsamen
Tugenden gesprochen hat?" "Gewiß, Bruder".
"Jene
heilsamen Tugenden, von denen der Erhabene gesprochen hat, Bruder, von denen
hat der Erhabene gesprochen, damit man die vier Pfeiler der Achtsamkeit
entfalten möge. Welche vier? Da wacht, Bruder, der Mönch beim Körper über den
Körper, bei den Gefühlen über die Gefühle, beim Bewusstsein über das
Bewusstsein, bei den Geistesformationen über die Geistesformationen,
unermüdlich, klar bewußt, achtsam, nach Verwindung weltlichen Begehrens und
Trübsinns. Jene heilsamen Tugenden, von denen der Erhabene gesprochen hat,
Bruder, von denen hat er gesprochen, damit man eben diese vier Pfeiler der
Achtsamkeit entfalte".
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