| Index | Wörter: alphabetisch - Frequenz - rückläufig - Länge - Statistik | Hilfe | IntraText-Bibliothek |
Samyutta Nikáya IntraText CT - Text |
|
|
|
|
S.1.35. Die Ujjhánasaññins
1. Einstmals weilte der
Erhabene in Sávatthí, im Jetahaine, im Parke des Anáthapindika. 2. Da nun begaben sich zahlreiche Ujjhánasaññika-Devatás, mit ihrer herrlichen Schönheit den ganzen Jetahain erhellend, dorthin, wo sich der Erhabene befand. Nachdem sie sich dorthin begeben hatten, blieben sie in der Luft schweben. "Wer von sich
anders spricht, während er doch anders ist,
4. (Der Erhabene:)
5. Da ließen sich die
Devatás auf die Erde herab, warfen sich mit der Stirne zu Füßen des Erhabenen
nieder und sprachen zu dem Erhabenen also: "Eine Verfehlung, Herr, hat uns
übermannt wie Toren, wie Verblendete, wie Böse, da wir glaubten, an den
Erhabenen herantreten zu müssen. *f98) Möge der erhabene Herr dies
unser Bekenntnis der Verfehlung als einer Verfehlung entgegennehmen, damit wir
fürderhin davor uns hüten." *f99) 6. Da lächelte der
Erhabene. Da nun wurden die Devatás noch mehr unwillig und erhoben sich in die
Luft. 7. Eine Devatá sprach zu dem Erhabenen die folgende Strophe: "Wer von solchen,
die eine Verfehlung eingestehen,
8. (Der Erhabene:) "Bei dem Tathágata,
dem Buddha, der aller Wesen sich erbarmt,
|
*f96) Ich lese nikaccá (= nikatyá Ját. II. 183.9) kitavasseva (= -ssa iva). *f97) P. pakubbanti. Ohne Objekt bedeutet pa-kar "Sich auf ein Tun einlassen" und dadurch das Kamma (die samkhárá) mehren. Vgl. na yídha pakubbamáno, Suttanipáta v. 790. *f98) Es ist mit dem Komm. (Col.-Ausg. 47.17) ásádetabbam zu lesen. Die Siam. Ausg. I. 80.3 liest apasádetabbam. Danach wäre "tadeln zu müssen" zu übersetzen. Das ist an sich sehr gut. Vgl. Samy. 14. 11. 10-11 (= II. 219.13,14). Aber gerade die Erklärungen, die der Komm. zu dem Begriff gibt, sprechen dafür, daß Buddhaghosa eher ásádetabbam als apasádetabbam vor sich hatte. *f99) Die übliche Form, in der Bhikkhus vor dem Buddha das Bekenntnis eines Fehltritts abzulegen pflegen. Vgl. Samy. 12.70.58, 16.6.11 (Bd. 2, S. 177 und 256 meiner Übersetzung).
*f100) Es ist doch wohl patimuñcati (nicht -muccati) zu lesen. Das wird vom Umbinden eines Kollers usw. gebraucht. *f101) Ich vermag die beiden letzten Zeilen nur in dem Sinne zu verstehen, daß das Gute nur im Gegensatz zum Bösen zur Geltung kommt. Es ist natürlich zu beachten, daß sie den "reizbaren Devatás", nicht einem streng gläubigen Buddhajünger in den Mund gelegt werden. Der Text der Stelle steht übrigens nicht ganz sicher. *f102) Nach der Verteilung des iti scheinen die Strophen von drei verschiedenen Devatás gesprochen zu werden. |
Index | Wörter: alphabetisch - Frequenz - rückläufig - Länge - Statistik | Hilfe | IntraText-Bibliothek |
Best viewed with any browser at 800x600 or 768x1024 on Tablet PC IntraText® (V89) - Some rights reserved by EuloTech SRL - 1996-2007. Content in this page is licensed under a Creative Commons License |