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Samyutta Nikáya IntraText CT - Text |
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S.1.38. Der Splitter
Aus der Parallelstelle des Anguttara ergibt sich, daß cittam ca suvimutam eine Parenthese oder Glosse ist, und die folgenden Akkusative zu samádhim gehören. Ein samádhi, der noch sasamkhára-niggayha-várita-vata ist, ist unvollkommen; vollkommen wird er erst, wenn das negiert, beseitigt ist. Der Ang. Komm. (II. 301.7 = 437.17 der Colombo-Ausg.) gibt nun die Erklärung sasamkhárena, sappayogena, kilese nigganhitvá váretvá, várito, na kilesánam chinnante uppanno, kilese pana váretva uppanno. Es handelt sich also um eine geistige Konzentration, bei der noch Hemmungen durch die kilesá, die weltlichen Beeinflussungen, vorhanden sind. Meine Auffassung unterscheidet sich von der des Komm. dadurch, daß ich in sasamkhára das unmittelbare Objekt zu niggayha sehe.
1. Also habe ich
vernommen 2. Zu jener Zeit aber
war der Fuß des Erhabenen von einem Splitter verletzt. Heftig waren die
körperlichen Schmerzen des Erhabenen, übel, peinigend, schlimm, qualvoll,
unlieb, unangenehm. Der Erhabene aber ertrug sie besonnen und vollbewußt, ohne
den Mut zu verlieren. Nach
dem Komm. I. 94.17 handelt es sich hier um das im Vinaya II. 193 erzählte
Attentat des Devadatta. Dieser ließ vom Gijjhakúta-Berge einen Felsblock
herabrollen, der den Buddha erschlagen sollte. Durch ein Wunder aber wurde der
Fels aufgehalten, nur ein abspringender Splitter verletzte den Buddha. S. Mrs.
Rhys Davids, I. 38, n.1. 3. Da nun breitete der
Erhabene seinen Mantel vierfach zusammengefaltet aus und nahm, auf der rechten
Seite ruhend, die Löwenlage ein, Fuß auf Fuß legend, besonnen und vollbewußt. 4. Da nun begaben sich
in vorgeschrittener Nacht siebenhundert der Gruppe der Satullapa angehörige
Devatás, mit ihrer herrlichen Schönheit den ganzen Maddakucchihain erhellend,
dorthin, wo sich der Erhabene befand. Nachdem sie sich dorthin begeben und den
Erhabenen ehrfurchtsvoll begrüßt hatten, traten sie zur Seite. 5. Zur Seite stehend
sprach dann eine Devatá zu dem Erhabenen den folgenden Spruch: "Ein
Elefant wahrlich ist der Samana Gotama, und wie ein Elefant *f113)
erträgt er die entstandenen körperlichen Schmerzen, die üblen, peinigenden,
schlimmen, qualvollen, unlieben, unangenehmen, (er erträgt sie) besonnen und
vollbewußt, ohne den Mut zu verlieren."
6. Darauf sprach dann
eine andere Devatá zu dem Erhabenen den folgenden Spruch: "Ein Löwe
wahrlich ist der Samana Gotama, und wie ein Löwe erträgt er die entstandenen
körperlichen Schmerzen, die üblen, peinigenden, schlimmen, qualvollen, unlieben,
unangenehmen, (er erträgt sie) besonnen und vollbewußt, ohne den Mut zu
verlieren." 7. Darauf sprach dann
eine andere Devatá zu dem Erhabenen den folgenden Spruch "Ein edles Roß
wahrlich ist der Samana Gotama, und wie ein edles Roß erträgt er die
entstandenen körperlichen Schmerzen, die üblen, peinigenden, schlimmen,
qualvollen, unlieben, unangenehmen, (er erträgt sie) besonnen und vollbewußt,
ohne den Mut zu verlieren." 8. Darauf sprach dann
eine andere Devatá zu dem Erhabenen den folgenden Spruch: "Ein Stier
wahrlich ist der Samana Gotama, und wie ein Stier erträgt er die entstandenen
körperlichen Schmerzen, die üblen, peinigenden, schlimmen, qualvollen,
unlieben, unangenehmen, (er erträgt sie) besonnen und vollbewußt, ohne den Mut
zu verlieren." 9. Darauf sprach dann eine andere Devatá zu dem Erhabenen den folgenden Spruch "Ein Lastochse wahrlich ist der Samana Gotama, und wie ein Lastochse erträgt er die entstandenen körperlichen Schmerzen, die üblen, peinigenden, schlimmen, qualvollen, unlieben, unangenehmen, (er erträgt sie) besonnen und vollbewußt, ohne den Mut zu verlieren." 11. Darauf sprach dann
eine andere Devatá zu dem Erhabenen den folgenden Spruch: "Siehe die wohl
geübte geistige Versenkung und das wohl erlöste Denken, (die Versenkung) die
nicht abweicht nach vorwärts, nicht abweicht nach rückwärts, deren Übung nicht
mehr gehemmt ist durch die Unterdrückung der eigenen Gestaltungen.
*f114) Wer da glaubt, daß solch ein Mann, der wie ein Elefant
*f115) ist, wie ein Löwe, wie ein edles Roß, wie ein Stier, wie ein
Lastochse, wie ein Gebändigter, mißachtet werden darf, könnte der das glauben,
es sei denn, aus Blindheit?
Hunderte von Kennern der
fünf Veden, *f116) Von Durst beherrscht, an
(äußeren) Übungen und (äußerer) Zucht haftend Die
beiden letzten Strophen s. oben S.1.9.2. Nicht gibt es Zügelung
bei dem, der liebt den Wahn;
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*f113) P. nágavatá. Es wird hier (und ebenso im folgenden) der Instrumental des Adj. nágavant adverbiell im Sinne eines Vergleiches gebraucht, wie im Skr. sonst nur das Neutr. nágavat. Whitney, Ind. Gramm.§ 1107 und 1223 d. - Die edlen Tiere, mit denen der Buddha verglichen wird, sind der Reihe nach P. nága, simha, ájáníya, nisabha, dhorayha. *f114) Der samkhárá, d.h. des Tuns, das unser Kamma bildet. S. m. Übers. II.7, Note 4. *f115) P. purisanágo, purisasího usw. Über diese im klassischen Skr. häufigen Komposita s. Wackernagel, Altind. Gramm. II.1, S. 252. *f116) P. pañcavedasatam. Der fünfte Veda soll nach dem Komm. I. 98.9 itihása, d.h. die erzählende Literatur, das Epos sein. *f117) 'Der Komm. a.a.O. verbindet satam samam "hundert Jahre" (von samá). Das ist gewiß unrichtig. Samam gehört als Obj. zu (a)caram (3. Pl.Aor.); die Phrase samam car in der Bed. "der Askese sich hingeben" findet sich auch Dhammapada 142.
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