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Samyutta Nikáya

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  • 2. Devaputta Samyutta - Von den Göttersöhnen
    • 21-30 Nánátitthiyavagga - Von den Lehren der verschiedenen Schulen
      • S.2.22. Khema
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S.2.22. Khema

 

1. Zur Seite stellend sprach dann der Devaputta Khema zu dem Erhabenen die folgenden Strophen: *f243)

"Es verfahren die unweisen Toren mit ihrer Seele, als wäre sie ihr Feind, *f244)
Indem sie sündhafte Tat tun, die doch bittere Früchte trägt.
Nicht gut ist die vollbrachte Tat, die, wenn man sie getan hat, Reue hervorruft,
Deren Folgen man mit Tränen im Angesicht und weinend hin nimmt.
Die vollbrachte Tat aber ist gut, die, wenn man sie getan hat, keine Reue hervorruft,
Deren Folgen man froh und wohlgemut hin nimmt."
 

2. (Der Erhabene:) *f245)

"Von Anfang an soll man tun, was man als das eigene Heil erkennt,
Nicht soll der einsichtige Weise im Denken mit dem Fuhrmann wetteifern.
Denn wie der Fuhrmann, wenn er den ebenen Weg, die Hauptstraße verlassen
Und auf unebenen Pfad sich begeben hat, mit gebrochener Achse nachsinnt, *f246)
Ebenso sinnt der Tor, wenn er von der Wahrheit abgewichen ist und der Unwahrheit *f247) sich zugewendet hat,
Dem Rachen des Todes verfallen, mit gebrochener Achse (über seine Torheit) nach."




*f243) Die ersten drei Strophen (in 1) finden sich auch Dhammapada 66 bis 68. Mrs. Rhys Davids macht darauf aufmerksam, daß der Kommentar unseres Sutta seine Erklärungen erst mit Strophe 4 (in 2) beginnt. Man könnte daraus den Schluß ziehen, daß er, Buddhaghosa, auch Verfasser des Kommentars zum Dhammapada ist und sich nicht mit Erläuterungen zu Strophe 1-3 wiederholen wollte.



*f244) P. amitteneva = -ttena iva. Vgl. Dhammapada-Komm. II. 37.1 = amittabhútena viya, veriná viya. Der Gedanke ist: der Sünder schadet sich selber.



*f245) Ich glaube, daß die Strophen von 2 dem Buddha in den Mund zu legen sind. Im Milindapañha (S. 66) werden sie als Buddhawort zitiert.



*f246) P. akkhacchinno va jháyati. Der Komm. I. 134.2 zerlegt das freilich in -nno avajjháyati, womit ich nichts anzufangen weiß. Der Sinn ist wohl der: Wenn es zu spät ist, steht der Fuhrmann da und grübelt darüber nach, daß es wohl klüger gewesen wäre, auf der guten Straße zu bleiben.



*f247) P. dhammá apakkamma adhammam anuvattiya.




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