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Samyutta Nikáya IntraText CT - Text |
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S.2.23. Serin
Der Komm. I. 134.11 berichtet von Serin, daß er Beherrscher der beiden Reiche Sindhava und Sovíra war. Seine Residenz war Roruva, das auch Játaka III. 460.6 als Hauptstadt von Sovíra erwähnt wird. Er hatte durch Abgaben von Handel und Rechtsprechung so große Einkünfte, daß er außerordentliche Reichtümer anhäufte. In frommer Verwendung derselben ließ er an den vier Stadttoren "Spendehallen" (dánasálá) errichten, wo Beamte Almosen an die Bedürftigen zu verteilen hatten.
1. Zur Seite stehend redete der Devaputta Serin den Erhabenen mit der Strophe an: "An
Speise erfreuen sich beide, Götter und Menschen, "Die
sie im Glauben spenden mit fromm geläuterter Seele, 2. "Wunderbar, Herr, unvergleichlich! Wie schön hat das der erhabene Herr gesagt: Die
sie im Glauben spenden mit fromm geläuterter Seele, 4. Da begaben sich zu mir die Frauen am Hof, *f251) Herr, und sprachen also: 'Von dem Könige *f252) wird Gabe gespendet, von uns wird keine Gabe gespendet. Gerne möchten auch wir mit des Königs Genehmigung Gabe spenden und verdienst liche Werke tun.' Da kam mir, Herr, folgender Gedanke: 'Ich bin doch freigebig, ein Herr der Gabe, das Geben preisend. Was soll ich da zu ihnen sagen, wenn sie sagen: wir wollen Gabe spenden?' So übergab ich denn, Herr, den Frauen am Hof das erste Tor. Dort wurde von meinen Frauen Gabe gespendet; meine Gabe kehrte (zu mir) zurück.
Das kam mir, Herr, folgender Gedanke:' Ich bin doch freigebig, ein Herr der Gabe, das Geben preisend. Was soll ich da zu ihnen sagen, wenn sie sagen: wir wollen Gabe spenden?' So übergab ich denn, Herr, den mir dienstpflichtigen Edelleuten das zweite Tor. Dort wurde von den mir dienstpflichtigen Edelleuten Gabe gespendet; meine Gabe kehrte (zu mir) zurück.
Da
kam mir, Herr, folgender Gedanke: 'Ich bin doch freigebig, ein Herr der Gabe,
das Geben preisend. Was soll ich da zu ihnen sagen, wenn sie sagen: 'Wir wollen
Gaben spenden?' So übergab ich denn, Herr, meinem Kriegsvolk das dritte Tor.
Dort wurde von meinem Kriegsvolk Gabe gespendet; meine Gabe kehrte (zu mir)
zurück. 7. Da begaben sich zu mir die Bráhmanas und die Hausväter, Herr, und sprachen also: 'Vom Könige wird Gabe gespendet, von den Frauen am Hof wird Gabe gespendet, von den dienstpflichtigen Edelleuten wird Gabe gespendet, vom Kriegsvolk wird Gabe gespendet, von uns wird keine Gabe gespendet. Gerne möchten auch wir mit des Königs Genehmigung Gabe spenden und verdienstliche Werke tun.' Da kam mir, Herr, folgender Gedanke: 'Ich bin doch freigebig, ein Herr der Gabe, das Geben preisend. Was soll ich da zu ihnen sagen, wenn sie sagen: 'Wir wollen Gabe spenden?' So übergab ich denn, Herr, den Bráhmanas und den Hausvätern das vierte Tor. Dort wurde von den Bráhmanas und von den Hausvätern Gabe gespendet; meine Gabe kehrte (zu mir) zurück.
Die
sie im Glauben spenden mit fromm geläuterter Seele,
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*f248) P. bhajati (Subj. ist annam) im Sinne von "zugehören, angehören zugetan sein, sich halten zu jem., bei ihm verbleiben. *f249) S. oben 1. 32. 4 mit Note. *f250) P. dánapati. Nach dem Komm. I. 134.6 ist der, welcher minderes gibt als er selber genießt, "Sklave" der Gabe, des deyyadhamma. Wer das nämliche gibt, ist ihr "Freund". Ein "Herr der Gabe" ist aber der, der von dem hergibt, wovon er selber lebt. *f251) P. itthágáram, wtl. "Frauenhaus", wie unser "Frauenzimmer" in älterer Sprache, von der Gesamtheit der zum Hofstaat gehörigen Frauen gebraucht. *f252) P. devassa. Die Anrede mit deva entspricht etwa unserem "Majestät". *f253) P. khattiyá anuyuttá. Vgl. dazu Dígha III. 83.26, wo das Wort anuyutta von Komm. durch vasavattin wiedergegeben wird. *f254) Der Komm. I. 135.10 sagt: "Achtzigtausend Jahre; denn so lange Zeit währte die Spende des Königs." |
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