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Samyutta Nikáya IntraText CT - Text |
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S.2.26. Rohitassa
Das Sutta findet sich auch A.IV.45.
1. Ort der Begebenheit: Sávatthí.
"Daß
durch Wandern das Ende der Welt kennen zu lernen oder zu sehen oder zu
erreichen sei, wo man nicht geboren wird, nicht altert, nicht stirbt, nicht aus
dem Dasein scheidet, nicht wiedergeboren wird - das behaupte ich nicht." 4. (Rohitassa:) "Wunderbar,
Herr, unvergleichlich, Herr! Wie schön hat das der erhabene Herr gesagt: 'Daß
durch Wandern das Ende der Welt kennen zu lernen oder zu sehen oder zu
erreichen sei, wo man nicht geboren wird, nicht altert, nicht stirbt, nicht aus
dem Dasein scheidet, nicht wiedergeboren wird - das behaupte ich nicht.' 5.
In früherer Zeit einmal war ich der Weise Rohitassa mit Namen, der Sohn des
Bhoja, mit übernatürlichen Fähigkeiten ausgestattet, durch die Luft zu wandern
im stande, und ich besaß, Herr, eine solche Schnelligkeit, wie wenn ein
geschulter, geschickter, geübter, ausgelernter Bogenschütze mit starkem Bogen
mit seinem leichten Pfeil mühelos quer über den Schatten einer Weinpalme
wegschießt. *f261) Herr, ein solches Schrittmaß, *f262) wie der
westliche Ozean vom östlichen Ozean (entfernt ist). 6.
Da entstand mir, Herr, solcher Wunsch: ich will durch Wandern das Ende der Welt
erreichen. 7. Trotzdem ich aber, Herr, mit solcher Schnelligkeit ausgestattet war und mit solchem Schrittmaß, ohne daß ich essen, trinken, kauen, schmecken oder Urin und Kot ausleeren oder Schlaf und Müdigkeit scheuchen mußte, bin ich, der ich doch die Lebenszeit eines Jahrhunderts hatte und mein Jahrhundert auslebte, hundert Jahre gewandert und ohne der Welt Ende zu erreichen, unterwegs gestorben.
(Der Erhabene:)
Und
ohne daß man der Welt Ende erreicht hat, gibt es keine Erlösung vom Leiden.
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*f261) Die ganze Stelle seyyathápi... atipáteyya findet sich auch Majjhima I. 82, wo die Schüler des Buddha wegen ihrer Geisteskraft mit solch einem Bogenschützen verglichen werden. Der Komm. zu unserer Stelle (137.18) gibt dalhadhammo durch dalhadhanu uttamappamánena dhanuná samannágato "mit festem Bogen, mit einem Bogen von größtem Ausmaß ausgerüstet" wieder. Das ganze Bild ist aber doch recht dunkel und schwer zu verstehen. *f262) T. padavítihára, wtl. Schrittwechsel, d.h. Doppelschritt wie lat. passus 'Ausmaß der schreitenden Füße.' *f263) Das Wort loka wird, wie der Kommentar ausführt, in doppeltem Sinne verstanden, einmal als räumliche Welt (cakkaválaloka), wie Rohitassa es gebraucht, und dann als Welt der Gestaltungen (samkháraloka), worauf nun der Buddha den Devaputta hinführt. *f264) P. imasmim yeva vyámamatte kalevare saññimhi (mit sañña ausgestattet) samanake (mit manas ausgestattet). *f265) Wie sonst dukkhasamudaya, dukkhanirodha, dukkhanirodhagáminí patipadá. Der samkháraloka ist eben das dukkha. |
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