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Samyutta Nikáya

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  • 3. Kosala-Samyutta - Von den Kosala
    • 1-10 Pathama vagga - Der erste Abschnitt
      • S.3.2. Ein Mann
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S.3.2. Ein Mann

1. Ort der Begebenheit: der Park in Sávatthí.

2. Da nun begab sich der König Pasenadi, der Kosala, dorthin, wo sich der Erhabene befand. Nachdem er sich dorthin begeben und den Erhabenen ehrfurchtsvoll begrüßt hatte, *f302) setzte er sich zur Seite nieder.

3. Zur Seite sitzend sprach dann der König Pasenadi, der Kosala, zu dem Erhabenen also: "Wie viele Eigenschaften eines Mannes, Herr, die da in seinem eigenen Innern entstehen, entstehen zu seinem Unheil, zu seinem Leiden, zu seinem Übelergehen?"

4. "Drei Eigenschaften eines Mannes, o Großkönig, die da in seinem eigenen Innern entstehen, entstehen zu seinem Unheil, zu seinem Leiden, zu seinem Übelergehen. Welche drei? 

    Die Eigenschaft Lust eines Mannes, o Großkönig, die da in seinem eigenen Innern entsteht, entsteht zu seinem Unheil, zu seinem Leiden, zu seinem Übelergehen.  Die Eigenschaft Haß eines Mannes, o Großkönig, die da in seinem eigenen Innern entsteht, entsteht zu seinem Unheil, zu seinem Leiden, zu seinem Übelergehen  Die Eigenschaft Betörung eines Mannes, o Grokßönig, die da in seinem eigenen Innern entsteht, entsteht zu seinem Unheil, zu seinem Leiden, zu seinem Übelergehen. 

Diese drei Eigenschaften eines Mannes, o Großkönig, die da in seinem eigenen Innern entstehen, entstehen zu seinem Unheil, zu seinem Leiden, zu seinem Übelergehen.

5. Lust und Haß und Betörung, im eigenen Selbst entstanden,
Verderben den Mann sündigen Herzens,
wie einen Grashalm die eigene Frucht." *f303)




*f302) Der Komm. (I. 160.7) macht darauf aulmerksam, daß Pasenadi, nachdem er im ersten Sutta sich als Laienanhänger erklärt hat, nun den Buddha abhiv ádeti. In Sutta 1 spricht er mit ihm wie mit seinesgleichen.



*f303) Subjekt ist sam phalam (Komm.attano phalam). Obj. tacasáram, als Praed. ist himsati zu ergänzen. Das Wort samphala existiert also nicht und ist im Páli Dictionary der PTS. zu streichen. Tacasára bezeichnet die Pflanzen, die ihr festes Holz (sára) nicht im Innern, sondern in den äußeren Teilen (taca "Haut, Rinde") haben, d.h. die Grasarten. Der Komm. führt als Beispiele Bambus (velu) und Rohr (nala) an. - Unser Sutta kehrt unten 3. 23 wieder, und die Verse im Itivuttaka 50.




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