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Samyutta Nikáya

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  • 10. Yakkha-Samyutta - Vom Yakkha
      • S.10.1. Indaka
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10. Yakkha-Samyutta - Vom Yakkha

 

S.10.1. Indaka

1. Einstmals weilte der Erhabene in Rájagaha, auf dem Berge Indakúta, in der Behausung des Yakkha Indaka.

2. Da nun begab sich der Yakkha Indaka dorthin, wo sich der Erhabene befand. Nachdem er sich dorthin begeben hatte, redete er den Erhabenen mit der Strophe an:

"Die Form ist nicht das Leben, sagen die Erleuchteten;
Wie findet nun aber dieser seinen Körper?
Woher kommt ihm sein Gerüst an Knochen und Weichteilen (*1)?
Wie wird er fertig im Mutterleib?"

 

3. (Der Erhabene:)
"Zuerst wird das kalala, aus dem kalala wird das abbuda;
Aus dem abbuda entsteht die pesí, die pesí entwickelt sich zum ghana;
Aus dem ghana entstehen die Wachstumteile: Kopfhaar, Körperhaare, Nägel.
Was seine Mutter ißt an Speise und Trank, das ist seine Nahrung;
Davon lebt er dort, der im Mutterleib wohnende Mensch (*2)."
 
 

(




*1) Der Komm. I. 350.11 zerlegt atthíyakapinda in atthi-yaka(na)-pinda, und Mrs. Rhys Davids meint, yakana "Leber" stehe für alle weichen Teile. Der Komm. unterscheidet am menschlichen Körper deren 900, und 300 Knochen. Ich bemerke, daß der Stamm yaka(n) statt yakana auch in yakapela sich findet.

(



*2) Die Ausdrücke kalala, abbuda, pesí, ghana geben die Entwicklungsstadien des menschlichen Foetus nur bis zur fünften Woche. Die weitere Entwicklung wird kurz mit Nennung der Wachstumsteile (pasákhá "Sprossen, Zweige"), der Haare usw. angedeutet (Komm. I. 352.7). Auch aus dem Visuddhimagga (ed. Mrs. Rhys Davids I. 236) geht deutlich hervor, daß mit jenen vier Termini nur die Anfangsstadien der Entwickelung gemeint sind. Es scheint nach Milindapañha, S. 40, nur für sie eine feste Terminologie gegeben zu haben.  






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