| Index | Wörter: alphabetisch - Frequenz - rückläufig - Länge - Statistik | Hilfe | IntraText-Bibliothek |
Samyutta Nikáya IntraText CT - Text |
|
|
|
|
S.11.20. Verehrung durch Sakka (3) 1. In Sávatthí, im Jetahaine (ist der Schauplatz).
2-3. (Der Erhabene sprach also:) "In früherer Zeit einmal, ihr Bhikkhus, redete Sakka, der Fürst der Götter, den Wagenlenker Mátali an: 'Schirre, lieber Mátali, den mit tausend edlen Pferden bespannten Wagen! Wir wollen in das Gartengrundstück uns begeben, das schöne Grundstück zu besehen.'
4. 'Ja, Herr!' erwiderte, ihr Bhikkhus, der Wagenlenker Mátali aufhorchend Sakka, dem Fürsten der Götter, schirrte den mit tausend edlen Pferden bespannten Wagen und meldete Sakka, dem Fürsten der Götter: 'Geschirrt ist dir, Verehrter, der mit tausend edlen Pferden bespannte Wagen. Nun (tue), wofür du die rechte Zeit für gekommen hältst.'
5. Da nun, ihr Bhikkhus, stieg Sakka, der Fürst der Götter, von dem Palast Vejayanta herab und verehrte mit zusammengelegten Händen die Gemeinde der Bhikkhus.
6. Da nun, ihr Bhikkhus, redete der Wagenlenker Mátali Sakka, den Fürsten der Götter, mit der Strophe an:
'Dich sollten sie verehren, die Menschen, die in ihrem Verwesungsleibe hausen, Die versunken sind in Fäulnis (*1), von Hunger und Durst beherrscht. Was neidest du ihnen, den Hauslosen, o Vásava?" Sprich von dem Lebenswandel der (alten) Seher: da hören wir auf dein Wort.
7. (Sakka:) 'Das neide ich ihnen, den Hauslosen, Mátali: Wenn (*2) sie ein Dorf verlassen, gehen sie ihres Weges, ohne etwas ins Auge zu fassen. Nicht sammeln sie (*3) in ihre Scheuer, nicht in den Krug (*4), nicht in den Korb (*5), Was von anderen hergestellt ist (*6), suchen sie (zu bekommen) und leben davon, pflichtgetreu, Fromme Sprüche betend, standhaft, schweigsam, gelassen. Die Götter sind verfeindet mit den Dämonen, (unter sich) zumeist (sind es) die Menschen, Mátali! Sie sind nicht feind ihren Feinden, friedlich (sind sie) gegen die Gewalttätigen (*7), Ohne Anhänglichkeit an die Anhänglichen (*8): sie verehre ich, Mátali!'
8. (Mátali:) 'Die besten sind es wahrlich in der Welt, die du, Sakka, verehrst; Auch ich verehre sie, die du verehrst, Vásava.'
9. Nachdem mit solchen Worten der Herrliche, der Götterkönig, der Gatte der Sujá, die Bhikkhugemeinde verehrt hatte, bestieg der Herrscher seinen Wagen. (
|
*1) Es ist nimuggá kunapasm' ete (= 'pasmim ete) zu lesen. Der Komm I. 414.17 bezieht das auf das Wohnen im Mutterleib während des Embryonalzustandes. ( *2) Auf die Parallelstelle Therígáthá 282f. hat schon Mrs. Rhys Davids hingewiesen. Auch Játaka v. 252.20 ist heranzuziehen. ( *3) openti, Komm. I. 414.20 = pakkhipanti. Das Verb. bedeutet nach den im Wörterbuch von Rhys Davids und Stede angeführten Stellen "etwas irg. wohin tun, werfen, schleudern". Theríg. 283 steht osenti (v. 1 aber openti). ( *4) Der Text hat kumbhá; man erwartet einen Locativ. Theríg. 283 steht kumbhim. ( *5) kalopiyam Komm. = pacchiyam. ( *6) paranitthitam, d. h. Almosenspeise. Theríg. 283: parinitthitam. ( *7) attadanda "der einen Stock an sich genommen hat" (skr. átta = ádatta + danda). Vgl. die Parallelstellen Dhammapada 406, Suttanipáta 630. ( *8) sádánesu anádáná. |
Index | Wörter: alphabetisch - Frequenz - rückläufig - Länge - Statistik | Hilfe | IntraText-Bibliothek |
Best viewed with any browser at 800x600 or 768x1024 on Tablet PC IntraText® (V89) - Some rights reserved by EuloTech SRL - 1996-2007. Content in this page is licensed under a Creative Commons License |