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Samyutta Nikáya

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  • 12. Nidána-Samyutta - Von den Ursachen
    • 31-40 Kalárakhattiya-Vagga - Vom Edelmann Kalára
      • S.12.36. Aus dem Nichtwissen als Ursache entstanden (2)
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S.12.36. Aus dem Nichtwissen als Ursache entstanden (2)

 

Sutta 36 unterscheidet sich vom vorhergehenden nur dadurch, daß nicht von einem einzelnen Bhikkhu eine Zwischenfrage gestellt wird, die der Zurechtweisung bedarf. Die Erörterung wendet sich vielmehr fortlaufend an die Gesamtheit der Bhikkhus, und der Meister führt selbst die Irrtümer an, die er widerlegt.

 

1. Ort der Begebenheit: Sávatthí.

 

2. "Aus dem Nichtwissen als Ursache, ihr Bhikkhus, entstehen die Gestaltungen usw. usw. (= 35. 2) . . . Auf solche Art kommt der Ursprung der ganzen Masse des Leidens zu stande.

 

3. Wenn man nun sagte, ihr Bhikkhus: ,was ist Alter und Tod, und wem wieder wird dieses Alter und dieser Tod zu eigen? - oder wenn man, ihr Bhikkhus, sagte: ,ein anderes ist Alter und Tod, und ein anderes ist der, dem dieses Alter und dieser Tod zu eigen wird, so wäre beides ein und dasselbe, nur der Ausdruck wäre verschieden. Wenn, ihr Bhikkhus, die Anschauung besteht, Leben und Körper seien dasselbe, so gibt es keinen heiligen Wandel; oder wenn, ihr Bhikkhus, die Anschauung besteht, ein anderes sei das Leben und ein anderes sei der Körper, so gibt es keinen heiligen Wandel. Diese beiden Enden vermeidend, ihr Bhikkhus, verkündet in der Mitte der Tathágata die wahre Lehre: Aus der Geburt als Ursache entsteht Alter und Tod.

 

4-13. Wenn man nun, ihr Bhikkhus, sagte: ,was ist Geburt - Werden - Erfassen - Durst - Empfindung - Berührung - die sechs Sinnesbereiche - Name und Form - Bewußtsein usw. usw. - was sind die Gestaltungen, und wem wieder werden die Gestaltungen zu eigen?' - oder wenn man, ihr Bhikkhus, sagte: ,ein anderes sind die Gestaltungen, und ein anderes wieder ist der, dem diese Gestaltungen zu eigen werden', so wäre beides ein und dasselbe, nur der Ausdruck wäre verschieden. Wenn, ihr Bhikkhus, die Anschauung besteht, Leben und Körper seien dasselbe, so gibt es keinen heiligen Wandel; oder wenn, ihr Bhikkhus, die Anschauung besteht, ein anderes sei das Leben, und ein anderes sei der Körper, so gibt es keinen heiligen Wandel. Diese beiden Enden vermeidend, ihr Bhikkhus, verkündet in.der Mitte der Tathágata die wahre Lehre: Aus dem Nichtwissen als Ursache entstehen die Gestaltungen.

 

14-24. Nach dem restlosen Verschwinden aber und der Aufhebung des Nichtwissens, ihr Bhikkhus, werden alle seine Verrenkungen, Verzerrungen und unruhigen Seitensprünge, welche immer es seien, (nämlich:) ,was ist Geburt - Werden - Erfassen - Durst - Empfindung - Berührung - die sechs Sinnesbereiche - Bewußtsein - oder: ,was sind die Gestaltungen, und wem wieder werden die Gestaltungen zu eigen?' oder ,ein anderes sind die Gestaltungen, und ein anderes ist der, dem diese Gestaltungen zu eigen werden', oder: ,Leben und Körper sind ein und dasselbe', oder: ,ein anderes ist das Leben, und ein anderes ist der Körper,' - alle diese (Verrenkungen usw.) werden aufhören, an der Wurzel abgeschnitten, ausgerodet und vernichtet, so daß sie künftighin nicht mehr dem Gesetze des Wiederentstehens unterworfen sind."

 




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