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Samyutta Nikáya

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  • 12. Nidána-Samyutta - Von den Ursachen
    • 41-50 Gahapativagga - Vom Hausvater
      • S.12.43. Das Leiden
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S.12.43. Das Leiden

 

1. Ort der Begebenheit: Sávatthí.

 

2. "Des Leidens Ursprung, ihr Bhikkhus, und seinen Untergang will ich euch lehren; höret zu, merket wohl auf: ich will es euch verkünden." "Wohl, Herr!" erwiderten die Bhikkhus aufhorchend dem Erhabenen.

 

3. Der Erhabene sprach also: "Welches, ihr Bhikkhus, ist des Leidens Ursprung?

 

4. Infolge des Sehens *f133) und der (sichtbaren) Formen entsteht das Bewußtsein des Sehens; die Verbindung der drei ist die Berührung. Aus der Berührung als Ursache entsteht die Empfindung; aus der Empfindung als Ursache entsteht der Durst dies, ihr Bhikkhus, ist des Leidens Ursprung.

 

5. Infolge des Hörens und der Töne entsteht das Bewußtsein des Hörens; die Verbindung der drei ist die Berührung. Aus der Berührung als Ursache entsteht die Empfindung; aus der Empfindung als Ursache entsteht der Durst: dies, ihr Bhikkhus, ist des Leidens Ursprung.

 

6. Infolge des Riechens und der Gerüche entsteht das Bewußtsein des Riechens; die Verbindung der drei ist die Berührung. Aus der Berührung als Ursache entsteht die Empfindung; aus der Empfindung als Ursache entsteht der Durst: dies, ihr Bhikkhus, ist des Leidens Ursprung.

 

7. Infolge des Schmeckens und der Geschmäcke entsteht das Bewußtsein des Schmeckens; die Verbindung der drei ist die Berührung. Aus der Berührung als Ursache entsteht die Empfindung; aus der Empfindung als Ursache entsteht der Durst: dies, ihr Bhikkhus, ist des Leidens Ursprung.

 

8. Infolge des Fühlens und der fühlbaren Gegenstände entsteht das Bewußtsein des Fühlens; die Verbindung der drei ist die Berührung. Aus der Berührung als Ursache entsteht die Empfindung; aus der Empfindung als Ursache entsteht der Durst: dies, ihr Bhikkhus, ist des Leidens Ursprung.

 

9. Infolge des Denkens und der Dinge entsteht das Bewußtsein des Denkens; die Verbindung der drei ist die Berührung. Aus der Berührung als Ursache entsteht die Empfindung; aus der Empfindung als Ursache entsteht der Durst: dies, ihr Bhikkhus, ist des Leidens Ursprung.

 

10. Und welches, ihr Bhikkhus, ist des Leidens Untergang?

 

11. Infolge des Sehens und der (sichtbaren) Formen entsteht das Bewußtsein des Sehens; die Verbindung der drei ist die Berührung. Aus der Berührung als Ursache entsteht die Empfindung; aus der Empfindung als Ursache entsteht der Durst. Aus dem restlosen Verschwinden aber und der Aufhebung eben dieses Durstes folgt Aufhebung des Erfassens; aus der Aufhebung des Erfassens folgt Aufhebung des Werdens; aus der Aufhebung des Werdens folgt Aufhebung der Geburt; durch Aufhebung der Geburt werden Alter und Tod, Schmerz, Kummer, Leid, Betrübnis und Verzweiflung aufgehoben: auf solche Art kommt die Aufhebung der ganzen Masse des Leidens zu stande. Dies, ihr Bhikkhus, ist des Leidens Untergang.

 

12-16. Infolge des Hörens und der Töne usw. usw. - infolge des Riechens und der Gerüche usw. usw. - infolge des Schmeckens und der Geschmäcke usw. usw. - infolge des Fühlens und der fühlbaren Gegenstände usw. usw *f134). - infolge des Denkens und der Dinge entsteht das Bewußtsein des Denkens; die Verbindung der drei ist die Berührung. Aus der Berührung als Ursache entsteht die Empfindung; aus der Empfindung als Ursache entsteht der Durst. Aus dem restlosen Verschwinden aber und der Aufhebung eben dieses Durstes folgt Aufhebung des Erfassens; - aus der Aufhebung des Erfassens folgt Aufhebung des Werdens; aus der Aufhebung des Werdens folgt Aufhebung der Geburt; durch Aufhebung der Geburt werden Alter und Tod, Schmerz, Kummer, Leid, Betrübnis und Verzweiflung aufgehoben: auf solche Art kommt die Aufhebung der ganzen Masse des Leidens zu stande. Dies, ihr Bhikkhus, ist des Leidens Untergang."

 

 




*f133) Im Urtext werden an Stelle der Sinne die Sinnesorgane: cakkhu "Auge", sota "Ohr", ghána "Nase", jivhá "Zunge", káya "Körper" und manas "Geist" genannt. Die Objekte der einzelnen Sinne sind rúpa, saddá, gandhá, rasá, photthabbá, dhammá.



*f134) Die einzelnen Stücke sind wieder gekürzt und nach 11, bezw. 4 bis 8 zu ergänzen.

 







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