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Samyutta Nikáya IntraText CT - Text |
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S.22.88. Assaji (Übers. v. K. Fischer in Buddhist. Leben und Denken 9.Jg., S. 135.)
1. So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Rájagaha, im Bambus-Hain, am Fütterungsplatz der Eichhörnchen.
2. Damals nun befand sich der Ehrwürdige Assaji krank, leidend, von schwerer Krankheit befallen im Kassapaka-Kloster.
3.-11. (entsprechen genau den Abschnitten 3-11 in der vorhergehenden Lehrrede)
12. "Wenn du dich, o Assaji, nicht selber zu tadeln hast hinsichtlich deiner Sittlichkeit, was ist dann deine Gewissensunruhe, welches ist dein Bedauern?" - "Früher, o Herr, weilte ich, die Krankheit beruhigend *f175), die körperlichen Gestaltungen beruhigend *f176). Diese Sammlung erreiche ich jetzt nicht mehr. Sie nicht erreichend denke ich: 'Sollte ich nicht einen Rückschritt gemacht haben?'"
13. "Wenn jene Asketen und Brahmanen, o Assaji, denen die Sammlung der Kern, die Sammlung die Hauptsache ist, diese Sammlung nicht erreichen, dann denken sie: 'Sollten wir einen Rückschritt gemacht haben?'
14.-21. Was meinst du, Assaji: Ist die Körperlichkeit unvergänglich oder vergänglich?... (wie 59. 13-23)
22. Wenn er ein freudiges Gefühl empfindet, so weiß er: 'Vergänglich ist es'; er weiß: 'Es haftet nicht'; er weiß: 'Nicht wird dabei Genuß empfunden'. Wenn er ein leidvolles Gefühl - ein weder freudiges noch leidvolles Gefühl empfindet, so weiß er: 'Vergänglich ist es'; er weiß: 'Es haftet nicht'; er weiß: 'Nicht wird dabei Genuß empfunden'.
23. Wenn er ein freudiges Gefühl empfindet, so empfindet er es ungefesselt. Wenn er ein leidvolles Gefühl empfindet, so empfindet er es ungefesselt. Wenn er ein weder freudiges noch leidvolles Gefühl empfindet, so empfindet er es ungefesselt.
24. Ein körpergefährdendes Gefühl empfindend weiß er: 'Ein körpergefährdendes Gefühl empfinde ich'. Ein lebensgefährdendes Gefühl empfindend weiß er: 'Ein lebensgefährdendes Gefühl empfinde ich'. - 'Nach dem Zerfall des Körpers, nach dem Ende des Lebens werden hier alle Gefühle, an denen man keinen Genuß empfindet, zur Stillung gelangen', so weiß er."
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*f175) Komm.: durch Eintritt in die vierte Versenkung. *f176) káyasankhára; hiermit soll lt. Komm. die Atmung gemeint sein, die in der vierten Versenkung gestillt, d.h. zeitweilig aufgehoben ist. Das sich in der PTS-Ausgabe, jedoch nicht in der siamesischen, in diesem Satze findende Wort vippatisári wurde, als nicht in den Zusammenhang passend, ausgelassen. |
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